Unser Gehirn

Das Gehirn ist unser wichtigstes Organ. Schließlich macht uns erst das Gehirn zu dem, was wir sind. Im Grunde ist es paradox: Das Organ, das uns die Welt verstehen lässt, verstehen wir Menschen am wenigsten. Die Welt, wie wir sie kennen, ist gewissermaßen eine Konstruktion unseres Gehirns. In den Windungen des Gehirns spielt sich Sekunde für Sekunde eine erstaunlich komplexe elektrochemische Reaktion ab - zum Großteil völlig unbewusst.

 

Das Gehirn verdrahtet sich permanent neu. Es kommt nie zur Ruhe und durchlebt Tag für Tag neue Erfahrungen, von denen es manche in sein Netz aus gespeicherten Informationen aufnimmt, aber auch andere wieder aussortiert. So schafft das Gehirn dann unsere persönliche und soziale Identität. Wenn die unsachgemäße Handhabung unserem Gehirn Schritt für Schritt Gedächtnis und geistige Leistung raubt, nimmt sie ihm das, was uns Menschen einzigartig und unabhängig macht.

 

Während der letzten hundert Jahre haben Wissenschaftler immer mehr Bereiche des Körpers erforscht. Nur über unser Gehirn und das menschliche Bewusstsein / Unterbewusstsein weiß man vergleichsweise wenig. Das hat natürlich damit zu tun, dass wir Fragen zum Gehirn auch direkt vom Gehirn beantwortet bekommen. Doch je mehr wir über unser Gehirn erfahren und wie es funktioniert, desto besser können wir dem geistigen Verlust vorbeugen. Neurowissenschaftler sind sich einig, dass das Gehirn mit 20 Jahren bereits mit dem Abbau beginnt. Ein Gehirn verliert pro Sekunde ca. 2 Gehirnzellen. Das sind über 150 000 Gehirnzellen am Tag. Macht ca. 55 Millionen Gehirnzellen pro Jahr.

 

Die einzige Lösung um einen geistigen Flächenbrand zu vermeiden heißt: Kognitive Gehirnreserve und ein neuroprotektives Verhalten. Von lebensnotwendiger Bedeutung ist nicht nur, dass wir etwas tun, sondern wie wir es tun. Dieser Vorgang ist oft einfacher, als die meisten Menschen glauben. Man muss nur wissen, wie es geht !!!

 

Mit jeder neuen Information verändert sich unser Gehirn. Jeder Gedanke beeinflusst den nächsten und jede Handlung die nächste. Es lohnt sich auf alle Fälle, neugierig auf unser Seminar zu sein.

Unverzichtbare Gehirnnahrung

 

Unsere Lebenserwartung steigt und steigt. Wir Menschen werden immer älter. Gleichzeitig gibt es aber immer weniger junge Menschen, die unser Sozialsystem absichern. Mit anderen Worten: Krankheiten werden dadurch immer teurer und Gesundheit wird zunehmend unbezahlbar.

Eine stabile Gesundheit und die damit verbundene hohe Vitalität bis ins hohe Alter, stehen bei den meisten Menschen ganz oben auf der persönlichen Wunschliste. Viele von uns haben bereits erkannt, dass sie diese Ziele nicht erreichen können, ohne selbst aktiv zu werden. Ein gesunder Lebensstil und eine optimale Versorgung mit Vitaminen und anderen Mikronährstoffen werden hier unverzichtbar.

 

Zu den Mikronährstoffen gehören Vitamine, Mineralstoffe, Vitaminoide, Amino-säuren und ungesättigte Omega-3-Fettsäuren.

 

Bis zu 70% der Nahrungsmittel die wir heute verzehren, sind industriell weiterverarbeitet, raffiniert, gekocht und enthalten Zusatz- und Konservierungsmittel. Der weit verbreitete Konsum von ballaststoffarmen Backwaren, Süßigkeiten, Weißmehlprodukten, Colagetränken und Alkohol in unserer heutigen Ernährung, führt zu einer hohen glykämischen Belastung und stört so unseren Blutzuckerstoffwechsel. Mit gesundem Essen hat das nicht mehr viel zu tun.

 

Langfristig gesehen, ebnet unsere mikronährstoffarme Ernährung den Boden für handfeste Zivilisationskrankheiten, wie Diabetes, Demenz, Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall, Rheuma und Osteoporose.

 

Nach aktuellen Studien, nimmt heute bereits jeder dritte Bundesbürger entsprechende Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich ein. Doch Experten warnen zu Recht vor falschen und übertriebenen Heil- und Wirkungsversprechen der jeweiligen Anbieter, wie sie vor allem im Internet angeboten werden.

 

Aus orthomolekularer Sicht, empfehlen wir immer den Rat eines Experten (Orthomolekulartherapeut) einzuholen, dass Augenmerk stets auf natürliche und keine synthetisch hergestellten Inhaltsstoffe zu richten.

 

Unsere Wahrnehmung von der Welt

Fest umschlossen vom Schädel, erlebt unser Gehirn die Außenwelt allein durch unsere Sinne (sehen, hören, riechen, fühlen und schmecken). Wir Menschen sammeln so Informationen und Wissen über die Welt und bilden nach und nach eine kognitive Landkarte (geistige Blackbox), mit der wir und unsere Umwelt dann auskommen muss. Unser Gehirn nutzt dieses Wissen, um Ideen und Meinungen zu bilden, Situationen abzuschätzen und dementsprechend unser Leben aufzubauen. Informationen, die sich ihren Weg ins Gehirn über unsere Sinne suchen, beeinflussen mit voller Macht unsere Gedanken, Emotionen und unsere Persönlichkeit. Anders ausgedrückt: Was wir sehen, hören, fühlen, schmecken und riechen, hat sehr viel damit zu tun, wer wir sind. Unser Gehirn ist immer aktiv, selbst im Schlaf. Es arbeitet mit messerscharfer Aufmerksamkeit, im Chaos der Träume und unterhalb der Bewusstseinsschwelle und bewegt sich je nach erlebter Wahrnehmung am Tag zum Guten oder Schlechten. Und so machen wir uns dann ein Bild von der Realität.

 

Im Gehirn verändert sich leider nach und nach die Fähigkeit, Sinneseindrücke wahrzunehmen, Informationen zu verarbeiten, Erinnerungen zu speichern und Neues zu lernen. Unser Gehirn stirbt Stück für Stück durch Alterung, Krankheit (z.B. Alzheimer) oder durch eine unsachgemäße Behandlung unsererseits ab. Mit steigendem Alter werden die Sinne durch Veränderung unserer Sinnesorgane und des Gehirns schwächer. Damit unser Gehirn überhaupt noch etwas wahrnehmen kann, braucht es ein Minimum an Stimulation, die sogenannten Reizschwellen.

 

Was unser Gehirn schon 100.000 mal erlebt hat, interessiert es im Laufe des Lebens nicht mehr. Die Gehirnstimulation bleibt aus und unser Gehirn entwickelt sich zurück (Abbau von Verbindungen) ohne, dass wir es selbst großartig merken. Erleben wir allerdings immer etwas Neues (sinnvolles), verdrahtet sich unser Gehirn permanent neu und wird dabei zu einem anderen Organ als im Moment zuvor. Jede Information, jeder Gedanke und jede Handlung, verändert unser Gehirn und somit unser Leben. Das Gute ist, wir entscheiden dabei selbst die Richtung.

 

Wir Menschen sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind !

 

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